Kleidung ist zum Wegwerfartikel geworden

Ein schlechter Ansatz für eine gute Garderobe und die Umwelt. Viele Frauen kaufen und kaufen und kaufen. Doch ohne System fliegt das Geld fliegt nur so zum Fenster raus.

Warum ist das so?

 

 

  1. Sie wissen nicht, was sich in Ihrem Kleiderschrank befindet

Checken Sie Ihren Kleiderschrank damit Sie wissen, was sich alles in Ihrem Kleiderschrank befindet und sortieren aus, was nicht mehr getragen wird. Sonst wird es nichts mit einer guten Garderobe.

Als Nächstes fotografieren Sie jedes Teil einzeln mit der (Handy-) Kamera ab. Ja ich weiß, das ist viel Arbeit, aber die wird belohnt. Warum? Weil Sie diese Bilder zum shoppen mitnehmen oder auf eine spezielle App laden. Diese App heißt: „I style Myself“ von Tinder. Dann laden Sie Ihre Outfits in die App. Diese stellt Ihnen unterschiedliche Looks zusammen und außerdem haben Sie Ihre Garderobe immer mit dabei. Eine Alternative ist die App „Mein Kleiderschrank“.

  1. Sie haben keinen Plan

Eigentlich suchen Sie nach einem büro-tauglichen Oberteil für die graue Hose und sind von einer verspielten Bluse magisch angezogen. „Kauf mich“, schreit sie Ihnen zu und schon vergessen Sie das wichtige Oberteil fürs Büro und haben nur noch Augen für die tolle Bluse, die Sie kaum bis gar nie tragen werden: Ins Büro zu verspielt und eigentlich auch nicht Ihr Stil. Der Gedanke: „Irgendwann werde ich es schon brauchen, mal was anderes, es gefällt mir so gut“, lässt sie schwach werden. Schluss damit, bleiben Sie jetzt hart. Setzen Sie Prioritäten mit einem Einkaufsplan und fokussieren Sie im Geschäft nur noch Outfits, die Sie wirklich brauchen und die Ihrem Stil entsprechen. Alles andere lassen Sie außen vor. Bleiben Sie hart und auf Linie, nur so verlieren Sie nicht den Fokus auf das Wesentliche.

  1. Es lässt sich mit nichts kombinieren

Sie stehen in der Umkleidekabine und überlegen nicht, ob Sie das neue Teil überhaupt kombinieren können. Sie sind beseelt das gute Stück zu kaufen. Wenn Sie nicht mindestens 3-4 Outfits zum kombinieren haben, Finger weg davon. Außer Sie kaufen jetzt passende Hose, Schuhe, Gürtel, etc. damit es komplett wird. Jetzt kommt die App zum Einsatz. Sie können bei jedem „Ich will Dich kaufen Outfit“ nachsehen, ob es zu Ihren anderen Teilen passt oder nicht und ob Sie nicht schon ähnliches im Schrank haben. Eine tolle Sache.

  1. Sie kaufen nur Trends und keinen Stil

Welche Frau möchte nicht gerne Trends ausprobieren. Verstehe ich nur zu gut. Doch überlegen viele nicht, ob der neue Trend auch ihrem persönlichen Stil entspricht und zur vorhandenen Garderobe passt. Fragen Sie sich auch, ob sie es tragen würden, wenn es nicht gerade mega-in wäre. Ich denke nur an die vielen Karo-Blusen (maskulin), die kaum einer Frau gestanden haben.

Checken Sie jeden Kauf mit folgenden Fragen ab:

  • Ist es meine Farbe
  • Bin ich das?
  • Ist das mein Stil?
  • Kann ich es kombinieren?
  • Habe ich Schmuck/Schuhe/Handtasche dazu?
  • Wie oft werde ich es tragen können?

Erst wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten können, kaufen Sie.

  1. Sie möchten Ihre Stimmung heben

Keine gute Idee, denn Fehlkäufe sind meist vorprogrammiert. Wer sich nicht gut fühlt, hat keine guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einkauf. Besser Sie treffen sich mit einem lieben Menschen oder machen etwas das Ihnen richtig Spaß macht, aber gehen Sie nicht shoppen.

  1. Sie sind unpassend gekleidet

Wer sich zu praktisch für den Einkauf kleidet, fühlt sich selten schick. Aber wer sich nicht attraktiv in seiner Kleidung findet und sein Spiegelbild nicht besonders mag, fühlt sich nicht wohl. Machen Sie sich extra schick zum shoppen. Erstens hebt das Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Laune und zweitens werden gut gekleidete Menschen bevorzugt behandelt. Ebenso sollte schnelles umkleiden gewährleistet sein, damit Sie schnell raus und reinkommen.

  1. Das Schnäppchen lockt

Wer kennt das nicht? Der unschlagbare Preis lässt alle Sinne außen vor und zuhause kommt das böse Erwachen. Es passt nirgends dazu und eigentlich ist es gar nicht Ihres. Sind Sie bei Schnäppchen besonders vorsichtig und überlegen Sie genau, ob Sie das gute Stück auch kaufen würden, wenn es teurer wäre.

  1. Es wird in den Schrank gehängt

Zu Hause angelangt verschwindet es meist im Schrank und wird nicht gleich unterschiedlich kombiniert. Spätestens am Wochenende sollten Sie Ihren Einkauf mit Teilen aus Ihrem Kleiderschrank kombinieren. Probieren Sie neue Möglichkeiten, denn am Morgen haben Sie kaum Zeit dazu. Sonst hängt das gute Stück und wird selten getragen.

Ich kenne viele Kleiderschränke meiner Kundinnen und bei den meisten ist es so, wie oben beschrieben. Gehen Sie mit System einkaufen. Sollten Sie doch mal einen Fehlkauf haben, dann tauschen Sie in einfach wieder um. Viel Spaß beim Tun.

 

 

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