Shirts sind unverzichtbare Allrounder in jeder Damengarderobe. Farbe, Material und Schnitt sind ausschlaggebend für den Look. Sie sind die perfekte Lösung für jede Jahreszeit in Kombination mit Blazer bzw. Jacke oder alleine getragen. Ich zähle Shirts zu meinen Favoriten, da sie unglaublich vielfältig einsetzbar sind und doch zu den Basics gehören. In meinem Kleiderschrank befinden sich sämtliche Farbschattierungen: Von hell bis dunkel, ebenso blasse aber auch kräftige Nuancen. Ich mag auch Shirts aus Seide. Das Material ist edel und angenehm.

Mit gemusterten Shirts halte ich mich eher zurück, da ich Halsketten liebe und der Aufwand zu groß ist, den passenden Schmuck zu finden. Die Harmonie zwischen dem Kleidungs- und Schmuckstück muss stimmen.

Es gibt natürlich auch Shirts die für sich stehen und keinerlei Schmuck verlangen, da sie in der Farbgebung farbenfroher sind und mit interessanten Motiven locken. Auch die Schnittführung wie z.B. raffinierte Armvarianten, kann ein solches Shirt stilvoll wirken lassen.

Einfach ein Shirt anziehen und es passt?

So einfach wie es sich anhört ist es dann doch wieder nicht. Es gibt Shirts, die eignen sich nicht für den „Soloauftritt“ sondern eher zum „darunter tragen“.

Beobachten Sie doch mal gut angezogene Frauen. Diese haben nie nur ein einfaches T-Shirt an, egal zu welcher Jahreszeit. Denn wenn es alleine getragen wird, dann muss es auch Stil haben und von guter Qualität sein.

Grundsätzlich unterscheide ich drei Shirt-Varianten:

  • Shirts zum „darunter tragen“, die man sowohl allein als auch in Kombination mit Jacke bzw. Blazer tragen kann
  • Gemusterte Shirts
  • Shirts, die solo getragen werden

1. Shirts zum „darunter tragen“

Jede Frau sollte schlichte unifarbene Shirts in ihren Lieblingsfarben im Schrank haben. Ich habe unzählige davon und manche begleiten mich schon über viele Jahre. Achten Sie beim Kauf auf gute Qualität. Das macht sich auf jeden Fall bezahlt. Stoffe in schlechter Qualität bleiben weniger lang in Form oder Flusen bilden sich.

Wer sich einen farbigen Rock oder Hose kauft, weiß wie schwer es sein kann, ein passendes Oberteil zu finden. Ich hatte das Problem immer wieder und fand eine für mich geniale Lösung. Suchen Sie zu Rock bzw. Hose gezielt ein Shirt in der gleichen Farbfamilie. Z.B. violette Hose und ein Shirt in der gleichen Farbe. Manchmal braucht es etwas Geduld, aber früher oder später wird man fündig. Das Ganze wirkt dann wie ein Kleid oder ein Jumpsuit. Ist doch eine gute Idee, oder?

Wer keine Muster trägt, kombiniert dazu eine kurze oder lange Halskette. Je nachdem, welche Länge Ihnen schmeichelt.

2. Gemusterte Shirts

Ein dezent gemustertes rotes T-Shirt mit bunten Swarovski – Kristallen ist eines meiner persönlichen Lieblingsstücke. Ich trage es mal mit und mal ohne Blazer. Die Ärmel bedecken meine Oberarme, sie hat eine 3/4-Länge und die Farbe steht mir sehr gut. Solche Shirts sind universell einsetzbar, sofern Sie Muster mögen. Ein Pluspunkt ist, dass man keine Gedanken an Halsketten verschwenden muss. Denn das Shirt alleine ist Schmuck genug.

Ein Tipp

Dunkelhaarige Frauen mit blassem Teint sollten helle Farben ohne Kombinationsteil meiden. Hingegen hebt ein großflächiges Muster in kräftigen Farben die helle Wirkung auf. Es reicht nicht, wenn ein paar kleine dunkle Punkte aufgedruckt sind. Ansonsten bitte ein helles Shirt nur in Kombination mit Blazer oder Jacke tragen.

Hellhaarige Frauen vertragen sehr gut helle Farben, egal ob in Kombination oder solo. Prüfen Sie generell beim Kauf vorab im Spiegel: „Schmeichelt mir die Farbe oder macht sie mich blass?“

Ich selbst habe einen sehr hellen Teint und kaufe daher gemusterte Shirts immer unter zwei Aspekten: „Trage ich es nur darunter, dann dürfen die Farbkombination eher hell sein. Will ich es drunter und drüber tragen können, müssen die Farben kräftig sein.“

3. Shirts, die solo getragen werden

Dazu gehören Shirts mit speziellen Ärmelschnitten, einem außer-gewöhnlichem Kragen, Raffungen oder Verzierungen am Dekolleté.

Hierzu fällt mir gerade eine Anekdote ein: Ich kann mich noch sehr gut an eine Einkaufsbegleitung erinnern. Meine Kundin fragte die Verkäuferin, ob sie zum extravagant geschnittenen Oberteil noch einen Blazer hätte. Die sehr stilsichere Verkäuferin meinte: „Zu diesem tollen Oberteil wird nichts dazu getragen. Der Stil würde sonst verloren gehen. Entweder so oder gar nicht.“ Ich hätte ihr den gleichen Rat gegeben. Ein raffiniertes Oberteil wird immer solo getragen.

Blazer/Jacken und der Ausschnitt des T-Shirts

Wer das T-Shirt zum eleganten Reversblazer kombiniert, kann einen runden oder einen V-förmigen Ausschnitt wählen. Aber Vorsicht: Ein V-Ausschnitt sieht nur dann gut aus, wenn das Baumwollgewebe des Shirts edel und fein ist. Je gröber der Stoff und die Bündchen bzw. Einfassungen sind, umso sportlicher ist die Wirkung. Sportliche Shirts wirken am besten zu Jeansjacken oder sehr sportlichen Blazern und Strickjacken.

Zu Rundhals-Jacke oder -Blazer wird prinzipiell ein Shirt mit rundem Ausschnitt getragen. Achten Sie darauf, dass das Shirt vom Ausschnitt des darüber getragenen Stückes verdeckt wird. Manchmal sieht man es hervor blitzen und das ist unschön.

Der Übergang – Gürtel oder was?

Was tun, wenn keine Gürtelschlaufen vorhanden sind? Oder der Übergang zwischen Rockbund/Hosenbund und dem hineingesteckten Shirt unschön aussieht?

Was, wenn die etwas füllige Körpermitte zusätzlich betont wird?

Eine Möglichkeit wäre, das in den Bund gesteckte Shirt ein wenig raus zu ziehen, dann fällt es locker über den Rock- oder Hosenbund. Das versteckt spielerisch den Saum des Shirts und die Oberkante des Bundes. Wenn Sie das Shirt lieber außen tragen, dann achten Sie bitte auf eine schöne Abschlussnaht am Saum. Dafür eignen sich übrigens besonders gut Seidenshirts oder feine Unterzieh-Pullis aus dünnem Material.

Eine andere Variante ist ein breiter, zum Stil passender Taillengürtel aus Leder oder dünnem Jersey.

Ein Tipp zum Schluss

Die Ärmellänge sollte nie an der breitesten Stelle enden. Eine zu kurze Armlänge betont ausgeprägte Stellen unnötigerweise. Heben Sie nie etwas hervor, das nicht zu Ihren Pluspunkten zählt. Damit tun Sie sich keinen Gefallen!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie schon bald Ihre persönlichen T-Shirt-Favoriten im Kleiderschrank hängen haben. Trauen Sie sich alte Gewohnheiten zu brechen. Und nehmen Sie sich meinen Rat zu Herzen: Schlichte Shirts nur in Kombination tragen, mit Gemusterten nach Herzenslust variieren und Charakter-Shirts mit dem gewissen „Etwas“ immer solo wirken lassen.

Viel Spaß mit den Shirts. Ihre Elisabeth Motsch

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen