Zeigen oder bekleiden?

Kritische Stellen zu bedecken, ist keine schlechte Entscheidung. Das hat auch nichts mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun. Eher damit, dass frau weiß, wie sie ihre Vorzüge ins recht Licht rückt, diese betont und die weniger ansprechenden im Hintergrund belässt. Wenn eine Frau also nicht möchte, dass der Blick auf – aus ihrer Sicht – weniger schöne Körperteile fällt, kaschiert sie diese mit entsprechender Kleidung.

Was die Oberarme betrifft, so eignen sich dafür hervorragend Kleider und T-Shirts mit „halblangen Ärmeln“. Weich fließende Seide- oder Viskosestoffe sind Materialien, die für die Trägerin nicht heiß und somit auch sommertauglich sind. Spaghetti- oder breite Träger oder gar trägerlose „Bandeau“-Oberteile sind dann leider tabu. Sie betonen erst recht die Oberarme und rücken sie in besonders unvorteilhaftes Licht.

Mit Ärmel – das geht für mich gar nicht
Wenn Sie zu den Frauen gehören, die in der heißen Jahreszeit verständlicherweise nicht auf „ärmellos“ verzichten wollen, dann sollten Sie zumindest darauf achten, keine Spagettiträger, sondern die Träger so breit wie möglich zu tragen. Der Armausschnitt soll möglichst nah am Arm sein. Dann quetscht auch keine Achselhaut heraus. Je breiter die Träger, desto schlanker erscheinen die Arme.

Figurgerechte Ärmellänge
So wie kleine Frauen keine 3/4-Hosen oder midi-lange Röcke / Kleider tragen sollten, sollten Frauen mit kräftigen Oberarmen auf eher halblange Ärmel setzen; sie strecken optisch. Alternativ können auch 3/4-Ärmel getragen werden oder Ärmel, die den gesamten Oberarm abdecken und nur die Sicht auf den Unterarm freigeben.
Und Frauen, bei denen der Muskeltonus vor allem auf der Unterseite des Oberarmes schwächer geworden ist, können mit halblangen oder ¾-Ärmeln diesen kleinen Körperteil gut überdecken. Variante: Armlänge gerade so lang, dass der schwabbelige Teil kaschiert ist.
Große Busen werden durch zu kurze Ärmel (enden im oberen Drittel des Oberarms) noch obendrein betont und erwecken zusätzlich den Eindruck, dass der Busen wenig bezaubernd „eine Etage niedriger“ sitzt.

Materialart, Farbe und Muster
Generell gilt: Dicke, grob gewirkte, in sich gemusterte Stoffe tragen auf. Verwenden Sie lieber mittelfeste, gut fließende Stoffe aus Satin, Seide, Viskose …
Bei den Farben gilt die Devise: Je dunkler, desto schlanker macht die Farbe.
Großflächige Muster, egal welches Design (Punkte, Blumen …), lassen einen gar nicht mal so üppigen Oberarm optisch schnell um ein Vielfaches stärker erscheinen.

Typgemäße Ärmelform
Bitte nehmen Sie bei kräftigen Armen Abstand von sehr eng anliegenden Ärmeln – egal, ob kurz oder lang. Vor allem in abgewinkelter Haltung oder in Bewegung wirkt der Arm schnell wie ein Wellblechdach – was durchaus nicht als attraktiv gewertet wird. Nicht empfehlenswert sind kleine Puffärmel oder Ärmel, die im oberen Drittel des Oberarms enden.

Nichts Neues kaufen, sondern Schichten tragen
Ist die Geldbörse gerade mal zu schonen, so kann frau durchaus alles drunter tragen (auch Spaghettiträgertops), was ihr gefällt, solange sie darüber etwas zum Kaschieren anzieht: tagsüber Blazer, Strickjacke, Stola zum Abenddress …

Jede Frau soll und darf entscheiden, ob sie Oberarme zeigt oder nicht. Ich für mich habe entschieden, dass ich sie kaum noch zeige und wenn, dann nur, wenn es sich für mich stimmig anfühlt.

 

 

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